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(rm.) Platz zwei belegte Triers OB
Klaus Jensen, der „Friko“ (Frikadellen) zubereitete, vor dem Trierer
Prinzenpaar Jürgen und Heike Schlich mit ihrer chinesisch angehauchten
Wok-Spezialität.
Essen ist fertig: Helmut Leiendecker
und seine Gattin Birgit präsentieren ihre Lachs-Broccoli-Spargel-Kreation,
die in ihrer Anordnung dem ,,Moseltal mit Mariensäule" nachempfunden
ist. Dafür gab es die höchste Punktzahl. TV-Foto: Roland Morgen 01.04.2008Heute in der
Zeitung für das Trierer Land Die Bloas rockt für die Renn-Ente Ein
Benefizkonzert mit der "Leiendecker Bloas" zugunsten der
Nestwärme e.V. findet am Freitag, 4. April, 21 Uhr, in der Schweicher
Bodenländchenhalle statt. Veranstalter ist der Gewerbeverein Schweich.
Karten zum Preis von drei Euro gibt es an der Abendkasse.
Schweich. (red) Das Besondere: An diesem Abend erhalten die Freunde
der Trierer Mundart-Combo Eintrittskarten in Form von Patenscheinen für das
vom Trierischen Volksfreund präsentierte Nestwärme-Entenrennen, das am
Sonntag, 4. Mai, im Rahmen des "Fests der Römischen Weinstraße"
am Schweicher Fährturm stattfindet. Man
schlägt also zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen werden Helmut
Leiendecker und Band für Stimmung sorgen, zum anderen hat jeder Besucher
einen Monat später die Chance auf attraktive Gewinne wie eine
Griechenland-Reise oder ein Fahrertraining auf dem Nürburgring. Die
Leiendecker Bloas stellt sich erneut in die Dienste des Vereins, der sich
für Familien und Alleinerziehende mit schwerstkranken oder behinderten
Kindern in der Region Trier einsetzt. Der
Erwerb eines Patenscheins für eine der Gummi-Enten als gleichwertiger
Ersatz für eine Eintrittskarte ist eine weitere wirkungsvolle Unterstützung
für die gemeinnützigen Nestwärme-Projekte. Der
Nestwärme e.V. Deutschland, der in diesem Jahr bereits zum dritten Mal das
populäre "Entenrennen" ausrichtet, ist mit dieser Idee als
einziger Veranstalter der Region Trier durch "Deutschland - Land der
Ideen", einer bundesweiten Initiative unter der Schirmherrschaft von
Bundespräsident Horst Köhler, ausgezeichnet worden. Die insgesamt 10 000
kleinen gelben Enten sind zurzeit im Trainingslager, bevor sie am 4. Mai
allesamt am Schweicher Fährturm auf der Mosel ins Rennen geschickt werden. Präsentiert
wird die dritte Auflage des Entenrennens vom Trierischen Volksfreund;
Initiator ist die Volksbank Trier eG, Mitausrichter sind der Gewerbeverband
Schweich und dessen Mitgliedsbetriebe. Bei den ersten beiden Rennen in
Trier und Saarbrücken gingen insgesamt über 20 000 Enten an den Start. Preise im Wert von 10 000
Euro Der
Startschuss am 4. Mai fällt um 12 Uhr am Schweicher Fährturm. Insgesamt
werden an diesem Tag Preise im Wert von über 10 000 Euro ausgeschüttet. Weitere
Patenscheine können sowohl in den 23 Volksbank-Filialen in der Region
Trier, in der Nestwärme-Hauptgeschäftsstelle in der Christophstraße 1 in
Trier als auch im Handel über den Gewerbeverband Schweich erworben werden.
Die Patenstellen sind mit entsprechenden Plakaten gekennzeichnet. 06.03.2008Heute in der
Trierer Zeitung Ohne Worte: Helmut spielt Karl Von unserer Mitarbeiterin Gabriela
Böhm Pünktlich zum 125. Todestag von Karl Marx ist
ein neuer Dokumentarfilm über den vor vier Jahren zum "größten"
Trierer gekrönten Philosophen erschienen. In die Rolle von Karl Marx ist
Helmut Leiendecker geschlüpft. Der TV hat sich den Film vorab angeschaut. Er bietet eine unverkrampfte Sichtweise auf Karl
Marx. Trailer ansehen – Klick auf das DVD-Cover Trier. Zu Wort kommt der
Mundart-Profi Leiendecker in dem Film "Karl Marx - ein Philosoph macht Geschichte"
leider nicht. Schließlich ist der Film ein Dokumentarfilm mit szenischen Einblendungen. Dafür
verleiht "Helm" mit seinem Äußeren Karl Marx ein authentisches
Gesicht mit Rauschebart, für das der Chefmaskenbildner des Stadttheaters, Rüdiger Erbel,
während der Dreharbeiten ganze Arbeit leistete. Dabei wirkt Leiendecker in
den Szenen so echt, dass während der Dreharbeiten in der Stadt chinesische Besuchergruppen den
vermeintlichen Marx bestürmten und ihm stolz die Hände schüttelten, berichtet der
Trierer Gernot Jaeger, der zusammen mit seinem Bru- der Carsten den Film produziert hat. Der Dokumentarfilm, dessen
Dreharbeiten in Trier, Berlin und London fast 30 Tage dauerten, ist alles andere als
trocken. Er zeigt den Menschen Karl Marx, wie er lebte und sich entwickelte. "Wir sind
sehr neutral an das Thema herangegangen. Und wir haben versucht, ihn vom
Podest herunterzuholen, ihn greifbar und verständlich zu machen", sagen die Produzenten. Daher greift
der Film auch Widersprüchliches aus Marx' Vita auf: Der Vater des Kommunismus, der
vermeiden will, dass seine Töchter in das Proletariat absteigen und eine
bürgerliche Fassade trotz häufiger Armut soweit wie möglich aufrecht
erhalten will: zwar mit Schulden beim Bäcker, dafür mit einem
Privatsekretär. Viele
Interviewpartner aus Politik oder Forschung geben ihre persönliche
Sichtweise über den Vater des Kommunismus ab. Darunter beispielsweise
Ministerpräsident Kurt Beck (SPD), der unumwunden zugibt, dass er mit Marx'
Philosophie "nie so viel anfangen" konnte. Oder Professor Beatrix
Bouvier, Leiterin des Museums "Karl-Marx-Haus", die die
wissenschaftliche Beratung übernommen hat und Marx als Charismatiker in
jungen Jahren beschreibt. Manche Lebensstationen von Marx fehlen in dem
einstündigen Film. Etwa Marx' Studium in Bonn. Oder sein Aufenthalt in
Belgien. "Wir haben versucht, den Film nicht zu lang werden zu lassen
und uns Stationen herausgegriffen, die prägend für seine Politisierung
waren", sagt Radio- und Fernsehjournalist Gernot Jaeger.
23.09.2007Heute
in der Trierer Zeitung "O'zapft is" auf Trierisch "O'zapft
is" hieß es am Freitag in der "World of Romika". Noch einen
Tag bevor die Münchener ihr traditionelles Oktoberfest starteten, haben die
Trierer das Fass angestochen und mit Trierer Löwenbräu zünftig in blau-weiß
gefeiert.
Trier.
(cofi) "Die Bayern können feiern. Wir aber auch", sagt Andrea
Elsen und hebt mit ihren Freundinnen wie zum Beweis den Maßkrug. "Wir
wollten etwas anderes erleben. Deshalb feiern wir hier mit." Die
Biergarnituren im 600 Quadratmeter großen Zelt der Romika-Erlebniswelt sind
bis auf den letzten Platz besetzt, die blau-weiße Dekoration versteht sich
von selbst. Nur der Inhalt der Maßkrüge ist nicht süddeutsch: Regionalmarke
statt Bayern-Bier. Riesen-Gaudi mit Leiendecker Bloas Auch die Musik
zeigt es eindeutig: Dieses Oktoberfest steigt im wilden Südwesten und macht
dem Münchener Wies'n-Wahnsinn Konkurrenz. Die Leiendecker Bloas sorgt für
musikalisches Lokalkolorit und damit für beste Stimmung. "Die sind
super", freut sich Felix Sattler. Engagiert singt der Bloas-Fan jeden
der Mundart-Gassenhauer mit, wirft die Hände ausgelassen in die Höhe,
klatscht. "Das ist eine Riesen-Gaudi hier", sagt der 19-Jährige,
der sonst als Kellner dort arbeitet, wo er nun feiert. "Eigentlich
habe ich heute meinen freien Tag, aber ich musste trotzdem herkommen. Das
hat sich gelohnt." Währenddessen
schwingt ein Pärchen das Tanzbein, und der Gerstensaft fließt in Strömen.
Bedienung Sabine Meier schnappt sich die gefüllten Krüge - ein
Hochleistungsjob bei Höllenlärm und Hitze. "Ich schaffe zwar nicht so
viele wie die bayerischen Kolleginnen, aber immerhin." "Leider ist
das Outfit eher praktisch", bedauert ein Oktoberfestbesucher, der auf
fesche Frauen mit üppigem Dekolletee im Dirndl und Männer in traditionellen
Krachledernen gehofft hatte.
22.08.2007Heute
in der Trierer Zeitung Vielsaitig vielseitiger Von
unserem Redakteur Roland Morgen Nach
halbjähriger Pause ist die Leiendecker-Bloas wieder da. Übermorgen,
Samstag, tritt die Mundart-Rockband in der Mäusheckerweg-Halle auf.
Veranstalter ist die KG Moselland.
Trier-Ehrang.
Neuer Tatendrang in erweiterter Besetzung: "Wir sind heiß auf die
Bühne und freuen uns, dass es endlich wieder losgeht", verkündet
Helmut Leiendecker (54). Nach dem
überraschenden Tod von Gitarrist und Gründungsmitglied Joachim
"Joa" Rother am 6. März hatten die übrigen Mitglieder alle
Auftritte abgesagt. Es folgte der Bloas-lose Sommer: kein Altstadtfest,
kein Trierer Weinfest, keine Gastspiele in der Region. Nach einigen
Testkonzerten und dem "Muuselindijaner"-Überraschungsauftritt in
der Halbzeitpause des Eintracht-Pokalspiels gegen Schalke 04 (der TV
berichtete) ist jetzt die Zeit reif für die Rückkehr ins Rampenlicht. "Das
Publikum wird eine neue Bloas erleben", kündigt Frontmann Leiendecker
an. Neu ist zunächst die Besetzung. Mit von der Partie sind nun zwei
Gitarristen. Karl Schulz und der ganz frisch dazugestoßene Albert Niesen
verpassen der Bloas im 21. Jahr nach der Gründung einen gewissermaßen
"vielsaitig vielseitigeren" Klang. Eine feste tragende Rolle
spielt künftig Toni Schneider (Blasinstrumente), der in der Vergangenheit
eher sporadisch zum Einsatz kam. Veranstaltung der KG Moselland Die erste
Gelegenheit, die Bloas in siebenköpfiger Besetzung live zu erleben und
Gassenhauer wie "Sauwer", "Stieh ob!" oder das Lied
über die "clevereren Treverer" in neuem Sound zu hören, bietet
die Karnevals- und Kulturgesellschaft (KG) Moselland übermorgen, Samstag
(25. August), in der Mehrzweckhalle am Mäusheckerweg. Clubpräsident Stephan
Nolles zeigt sich "sehr stolz, dass unser erst vor vier Jahren
gegründeter Verein auch außerhalb der Karnevalszeit das Ehranger
Kulturangebot mit einem Knüller von diesem Kaliber bereichern kann". Die Veranstaltung
beginnt um 19 Uhr. Im Vorprogramm spielt Joe Casel seine Interpretation von
Oldies, die im Original von Simon & Garfunkel, Cat Stevens und Bob
Dylan stammen. Die Leiendecker-Bloas wird etwa zwei Stunden (plus Zugaben)
spielen. Die Sternbusse der Linie 87 halten direkt an der Halle. Eintrittskarten
kosten im Vorverkauf 6 Euro und sind erhältlich im Ehranger Hof, im Bistro
Baran und im Gasthaus Crames (Biewer). An der Abendkasse kostet der
Eintritt 9 Euro.
06.08.2007
Heute
in der Trierer Zeitung Die trierischste Band der Welt ist
wieder da Von
unserem Redakteur Roland Morgen Mit
einem Playback-Auftritt in der Halbzeitpause des Pokalspiels gegen Schalke
04 meldete sich die Leiendecker-Bloas nach halbjähriger Pause wieder
zurück. Das echte Comeback der Mundart-Rockband soll im September steigen.
Trier.
Viel Grund zur Freude hatten die Trierer Fußballfans beim Pokalspiel gegen
den FC Schalke 04 wahrlich nicht. Zu den wenigen positiven Erscheinungen
gehörte der "Pausenfüller": In Mini-Besetzung präsentierte die
Leiendecker-Bloas ihren Hit "Muuselindijaner" - das erste
offizielle Lebenszeichen der Mundart-Band nach dem überraschenden Tod von
Gitarrist und Gründungsmitglied Joa Rother am 6. März. Gitarrist Albert Niesen neues
Bloas-Mitglied Die Playback-Show
in Mini-Besetzung auf dem Rasen des Moselstadions will Bandchef Helmut
Leiendecker aber nicht überbewertet wissen. Zwar trat der neue Gitarrist
Karl Schulz erstmals als Bloas-Musiker in Erscheinung, doch urlaubsbedingt
waren drei Band-Mitglieder nicht mit von der Partie: Tastendrücker Peter
May, Toni Schneider (Blasinstrumente) und Albert Niesen, der erst vor zwei
Monaten zur Bloas gestoßen ist. Niesen gehörte als Gitarrist zur
Urbesetzung von Guildo Horns Band "Die Orthopädischen Strümpfe"
und spielt heute unter anderem bei "All about Joel", der zweiten
Band von Bloas-Bassist Manfred Schömer, die sich auf Songs von Billy Joel
spezialisiert hat. Leiendecker ist
"sehr froh" über den Neuzugang. "Alberts Mitwirken gibt der
Band noch mehr Schub. Wir sind richtig wild darauf, wieder Live-Konzerte zu
geben." Das erste steht am Samstag, 25. August, auf dem Programm. Dann
spielt die Leiendecker-Bloas ihre Gassenhauer wie "Sauwer" und
"Trier gitt die Hauptstadt von Europa" bei einer Veranstaltung
der Karnevals- und Kulturgesellschaft (KG) Moselland in der
Mäusheckerhalle. Ihren offiziellen
Comeback-Auftritt will die Mundart-Band selbst ausrichten. Ort und Termin
stehen "noch nicht fest, aber im September wird es soweit sein",
kündigt Leiendecker an. Ein Grund zum Feiern gäbe es theoretisch: das 20.
Bühnen-Jubiläum der Bloas, die seit ihren ersten Auftritten 1987 die
unbestritten "trierischste Band der Welt" ist. Sport Seite 17
06.08.2007 Sport im TV Helmut, der Indianerhäuptling Trier. (bec) Es waren einige Stars
versammelt im Moselstadion: Kuranyi, Asamoah oder Bordon - Namen, die
bekannt sind. Der berühmteste Mann bei den Schalker Fans ist seit Sonntag
aber ein anderer: Helmut Leiendecker, der Frontmann der Leiendecker Bloas,
der mit "der Fletsch en da Tasch unn de Viez en da Flasch". Eigentlich wollte
er ja die Eintracht-Fans in der Halbzeitpause mit der Bloas-Hymne
"Muuselindijanao" aufmuntern. Gefeiert wurde er aber vom
blau-weißen Block mit Gesängen wie "Wir woll'n den Helmut sehen",
"Helmut in den Sturm" oder "Wir sind die
Ruhrpott-Indianer" mit Indianer-Gehäul nach jedem Tor. Auch wenn es im
Ruhrpott bekanntlich viele Originale gibt und fast jeder Ruhrpottler vom
Rest Deutschlands als ein solches gesehen wird: Für die Schalker Fans war
Helmut Leiendecker der Star des Spiels. "Qualität setzt sich überall
durch", sagt er lachend einen Tag später. "Von den Trierer Fans
hätte mehr kommen können, wir müssen wenigstens im Singen gewinnen und die
Mannschaft gemeinsam nach vorne treiben." Den Vorschlag einiger
Schalker Fans, die Leiendecker-Bloas in der Veltins-Arena auftreten zu
lassen, kommentiert er mit einem Augenzwinkern: "Wenn die Schalker das
wollen, dann kann ich die Muuselindianer gerne zu Ruhrpottindianer
umdichten. Mir wäre das ja recht, wenn Trierer Fangesänge national und
international bekannt werden."
15.05.2007Heute
in der Trierer Zeitung Neustart im September Von
unserem Redakteur Roland Morgen Das
Jubiläum fällt aus. Nach dem überraschenden Tod von Gründungsmitglied Joa
Rother am 6. März ist der Leiendecker-Bloas nicht zum Feiern zumute. Erst
im September geht die vor 20 Jahren gegründete Mundart-Band wieder auf die
Bühne - mit dem neuen Gitarristen
Trier.
Der Schock sitzt tief. "Wir treffen uns im Proberaum, und Joa ist
nicht dabei. Immer noch unfassbar", sagt Erst einmal kleinere Kneipen-Konzerte Hinter den Kulissen
laufen aber schon die Vorbereitungen für die Zeit danach. Als neuer
Gitarrist ist Ironie des
Schicksals: Nun wird Schulz Rothers Nachfolger bei der Bloas: "Die
Jungs sind auf mich zugekommen und haben mich gefragt, ob ich mitmachen
wolle." Herausforderung und Hypothek zugleich: "Joa war ein ganz
besonderer Mensch und Musiker. Ihn kann man nicht ersetzen. Ich werde mein
Bestes geben und hoffe, die Fans werden mich annehmen", erklärt der
selbstständige Vermessungsingenieur, der selbst bekennender Bloas-Fan ist:
"Das liegt in der Familie. Auch meine Enkel fahren auf Stücke wie
,Sauwer' ab". Die werden in
Zukunft etwas anders klingen. Die Gitarrenmarken (Fender Stratocaster,
Gibson) sind zwar die selben, aber "Joa war Rocker und Blueser, mein
Stil liegt irgendwo zwischen Jazz und Rock", sagt Schulz, der
Stargitarreros wie Eric Clapton, Joe Satriani, John McLaughlin "und
allen voran Steve Lukather" zu seinen perönlichen Helden zählt und in
der Szene als "Mister Vielseitig" gilt. Auf den Bloas-Job freut
er sich: "Die Gruppe hat enormes Potenzial und bewegt etwas." Eingewöhnungs-Probleme
gibt es nicht: "Wir harmonieren musikalisch, sprechen die selbe
Sprache und haben eine gemeinsame Humor-Wellenlänge", so Schulz'
Eindruck nach den ersten Proben. Bis September soll ein
Zwei-Stunden-Programm erarbeitet werden, dann will sich die Bloas mit kleineren
Kneipen-Konzerten auf der Bühne zurückmelden und anschließend Gas geben.
Wann es ein neues Album gibt, steht noch in den Sternen.
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Foto:
Nadine Frankreiter
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Helmut Leiendecker, dem 54
Jahre alten Ur-Trierer, der seine lange, graue Mähne in einem Pferdeschwanz
gebändigt hält, wurde das Talent in die Wiege gelegt: Geboren am 10.11.1952
in Trier und aufgewachsen mit einer älteren Schwester und zwei Brüdern hat
er schon als kleiner Bub den Bezug zur Dichtung und Lyrik gefunden. Seine
Eltern, die sich wegen unterschiedlicher Arbeits- und Schlafzeiten oft
wochenlang nicht zu Gesicht bekamen, kommunizierten in Form von Briefen,
die sie sich beim Verlassen des Hauses gegenseitig auf den Nachttisch
legten. Der Clou des Ganzen: die Briefe waren in Reimform verfasst, womit
sich die Eheleute gegenseitig das Lesen versüßten. Obwohl oder gerade weil
seine Eltern früh verstarben, las Klein-Helmut wissensbegierig alle diese
kleinen Liebesbeweise und biehielt sie in Erinnerung. hunderttausend.de dankt dem Leistungskurs am
Auguste-Viktoria-Gymnasium - allen beteiligten Schülerinnen und Schülern
sowie Lehrerin Susanne Hutsch - für die Überlassung der Texte.
Wir alle trauern um unseren Freund und Musikerkollegen Joa Rother Heute in der Trierer Zeitung 07.03.2007 Ein zugezogener Ur-Trierer TRIER. Im Alter von 52 Jahren ist der Trierer Gitarrist
und Mundart-Musiker Joachim Rother gestorben, der als Mitglied der
"Leiendecker Bloas" in der ganzen Region bekannt war. Er
hinterlässt seine Frau Sylke und drei Kinder im Alter von zwölf bis 18 Jahren.
In seinem Element war er, wenn er seiner Gitarre rockige Töne entlocken konnte. Dann flogen die Finger über die Saiten und demonstrierten eine Behändigkeit, die man dem massigen Musiker auf den ersten Blick gar nicht zugetraut hätte. Den harten Rock-Gitarristen, den er bei Bands wie "Gautama Siddharta", "Holzwurm" oder "Spielvereinigung Trier-Süd" jahrzehntelang gepflegt hatte, konnte er bei den Mundart-Klängen der Leiendecker-Bloas eher selten hervorkehren. Dafür handelte er sich in den zwanzig Bloas-Jahren den Ruf eines unverwechselbaren Ur-Trierers ein. Dabei war Joachim Rother, den jeder "Joa" nannte, als Kind in den fünfziger Jahren aus Ostdeutschland zugewandert. Aber der "gelernte Trierer" liebte seine zweite Heimat mit mehr Herzblut als mancher "Eingeborene". Auch wenn sie ihm Kummer machte, wie beim Fußball. Kein Eintracht-Spiel, das er verpasste – auch letzten Samstag gegen Engers war er wie gewohnt im Stadion. Es war leicht, ihn zu gewinnen, wenn es um eine gute Sache ging. Ungezählt die Benefiz-Auftritte mit der Bloas oder im Duett mit Helmut Leiendecker. Ein zugänglicher, engagierter Mensch, manchmal aber auch mit einem unergründlichen Schuss Melancholie. Weniger bekannt war die hauptberufliche Seite von Joachim Rother. Als Architekt wirkte er bei vielen Trierer Projekten mit. Er konnte sich freuen wie ein Kind, wenn es gelang, jenseits der finanziellen und baulichen Zwänge Dinge zu realisieren, die er als schön und dem Stadtbild zuträglich betrachtete. Aber er verteidigte auch mit Verve manche Zweckbauten, die höchst umstritten waren. "Sein" Stadtteil Trier-Süd lag ihm besonders am Herzen. Da konnte er nach Herzenslust über die Irrungen und Wirrungen der Stadtentwicklungspolitik diskutieren. Ansonsten war Politik nicht sein liebstes Betätigungsfeld. Der Mann mit der Gitarre durfte auch im Karneval nicht fehlen. Jahrelang bildete er den ruhenden Pol bei den Leiendecker-Auftritten im Rahmen der Heuschreck-Sitzungen in der Europahalle. Kein Zufall, dass gerade dort das letzte gemeinsame Konzert der Gruppe stattfand. Er hatte sich sehr auf die bevorstehende 20-Jahr-Feier der Bloas gefreut – nun ist niemandem mehr nach Feiern zumute. Dass er ein Gesundheits-Apostel gewesen wäre, hat ihm sicher keiner nachgesagt. Dennoch kam der Tod für sein Umfeld völlig überraschend. Joachim Rother starb am Dienstag aufgrund akuten Organversagens. Dieter Lintz Eintracht-News 07.03.2007
Joachim
Rother verstorben Nach
kurzer, schwerer Krankheit verstarb viel zu früh unser langjähriger, treuer
Fan und Freund der Eintracht, Joachim Rother. Er war darüber hinaus Gitarrist
der Trierer Kult-Band "Leiendecker Bloas".
Nicht nur innerhalb seiner Familie - der ich mein tiefstes
Bedauern zum Ausdruck bringen möchte – hat der Tod von Joa Rother eine
grosse Lücke hinterlassen, sondern auch in der Leiendecker Bloas, deren
Fangemeinde und unter seinen Freunden. Kommentare
lavendel - http://lavendel.blog.volksfreund.de/
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28.02.2007 Monopoly auf trierisch Trier. (sbn)
Oberstufenschüler des Balthasar-Neumann-Technikums haben ihrer Kreativität
freien Lauf gelassen und Brettspiele zum Thema "Trier" entwickelt:
"Triropoly", "Die Trierwette" und "Roma
Sekunda".
In sechs Wochen haben Schüler
zweier Kunst-Grundkurse unter der Leitung von Kurslehrerin Katharina Vogt
Brettspiele entwickelt, die nicht nur "toll und lustig" zu spielen
sind, wie die 18-jährige Schülerin Carina Steffes versichert, sondern auch
viel Lehrreiches weitergeben. "Ziel des Spieles sollte sein, Kenntnisse
aus den Bereichen Kunst-, Architektur- und Stadtgeschichte zu erfragen und
neue Informationen zu vermitteln", bringt es Kunstlehrerin Vogt auf den
Punkt. Sie ist mehr als zufrieden mit der Kreativität und dem Engagement
ihrer Schüler. Da wurden Bretter, mal als Quadrat, mal als
Achteck oder in Hausform, farbig gestaltet, mit Stadtplänen bemalt, mit Fotos
beklebt, trierische Sehenswürdigkeiten aus Styropor geschnitten und gefeilt.
Spielfiguren aus Holzknöpfen, Korken und Ton gehören zu Spielkästen in Form
von Schatztruhen, Filmdosen oder Trommeln. Die Fragekarten, darunter jede
Menge Scherz- und Mundartfragen, bringen selbst Einheimische ins Grübeln:
"In welchem Arm hält Maria auf der Mariensäule das Jesuskind?"
Antwort: "Sie hat gar keines." Aber auch mit Wissensfragen wird der
Lokalpatriot in die Enge getrieben: "Wie heißt die Technik, mit der ein
Deckengemälde in St. Paulin hergestellt wurde?" oder "Welcher
berühmte Codex liegt in Trier?" Anna Kugel, 19, aus Herforst grübelt in ihrem
Wissens-Quiz über Fragen zu berühmten Persönlichkeiten von Friedrich von
Spee, über Karl Marx bis hin zu Balthasar Neumann und der Leiendecker Bloas.
Alexander Kohl, 18, aus Wiltingen ist sein Tonfiguren-Spiel mit Porta und
Frankenturm so gut gelungen, dass man es gleich in Produktion schicken
könnte. Ramon Laubscher, 22, aus Waldrach hat mit "Triropoly" eine
höchst interessante Monopoly-Version für Deutschlands älteste Stadt
entworfen. Stadtführungen der etwas anderen Art sorgen für
viel Gelächter in der Spielerunde: "Du hast an einer Weinprobe bei den
Bischöflichen Weingütern teilgenommen und bist noch nicht wieder fit. Mache
fünf Liegestütze!" oder "Du kommst an einer Eisdiele vorbei und
kannst nicht widerstehen. Setze eine Runde aus!" "Wir haben mit jeder Menge Spaß viel über
die Architektur und die Kunst unserer Stadt erfahren", resümieren alle
unisono. Im Team gearbeitet zu haben und unterschiedliche Vorstellungen unter
einen Hut zu bringen, sei auch eine große Herausforderung gewesen.
05.11.2006 Leiendecker geehrt
TRIER. (jp) Helmut Leiendecker
erhielt gestern Abend im Barocksaal der Sektkellerei Bernard-Massard den
renommierten Franz-Weissebach-Preis der Karnevals-Prinzenzunft. Geehrt wird
damit soziales Engagement und auch Humor. Franz Weissebach (gestorben 1925) hatte
sein Vermögen der Stadt vererbt, die damit den Palastgarten schuf. Peter
Pries, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval, war 2005
Weissebach-Preisträger, im Jahr davor hatte Bürgermeister Georg Bernarding
die Auszeichnung erhalten. Franz Weissebach hatte der Stadt Trier 1000
Liter seines Weines "Kanzemer Berg" Jahrgang 1921 vermacht. Dabei
bestimmte er, das Geld aus dem Verkauf des Weines für den Bau eines
Krematoriums zu verwenden. Sollte die Stadtverordnetenversammlung dies aber
fünf Jahre lang ablehnen, sollten die Mittel für einen Volksgarten verwendet
werden. Der Stadtrat lehnte das Krematorium dann auch erwartungsgemäß fünf
Jahre lang ab, Trier kam dadurch zu seinem Palastgarten.
06.11.2006 "Lachen, tanzen,
feiern" Von unserem Redakteur TRIER. Er hatte ein dickes
Manuskript mit ans Rednerpult genommen und brauchte dann doch keine Zeile
davon: Mit einer – natürlich – lustigen, aber auch bewegenden Rede bedankte sich
Mundart-Poet Helmut Leiendecker am Sonntagabend für die Auszeichnung mit dem
Franz-Weissebach-Preis.
Auf den ersten Blick hatte die
im Barocksaal der Sektkellerei Bernard-Massard versammelte Gesellschaft so
gar nichts Karnevalistisches an sich. Da stand Bischof Reinhard Marx in der
ersten Reihe. Landrat im Ruhestand Richard Groß gehörte zu den Gästen. Man
sah Trierer Kommunalpolitiker, Mediziner, Wirtschaftsgrößen. Doch der
offizielle Schein trog, und der Humor saß dicht unter der von feinster
Abendgarderobe geprägten Oberfläche. Schalk im Nacken und soziale Ader Denn die Prinzenzunft hatte eingeladen, und es
ging um den Franz-Weissebach-Preis. Den haben die eben erwähnten Herren Marx
und Groß auch schon erhalten und wollten am Sonntagabend dem aktuellen
Preisträger die Ehre erweisen. Zwei Attribute muss ein Träger dieses Preises
auf jeden Fall aufweisen können: Schalk im Nacken und eine ausgeprägte soziale
Ader. Das waren schließlich auch die prägenden Charakteristika von Franz
Weissebach (1860-1925), der den Trierern den Palastgarten stiftete, indem er
der Stadt Mittel zum Bau eines Krematoriums hinterließ. Nur wenn der Stadtrat
dieses Krematorium fünf Jahre lang ablehnt, soll das Geld in einen
Volksgarten fließen, hieß es im Testament. Was der Rat sich nicht zweimal hat
sagen lassen. Der Preisträger des Vorjahres hält die Laudatio.
So ist es Brauch. Also trat nach der Anmoderation von Rolf Schüssel der
Präsident der Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval, Peter Pries, nach vorne.
Was danach kam, hätte besser nicht laufen können. Pries, mit einem
hochwertigen trockenen Humor gesegnet, sprach über Helmut Leiendeckers Wirken
in Trier und brachte auch unbekannte Fakten über "den Mann, von dem alle
doch schon alles wissen". Zum Beispiel hatte der Mundart-Spezialist
eigentlich Polizist werden wollen, was aber seine Farbenblindheit
verhinderte. Zur Bundeswehr kam er mit 27 Jahren und schrieb Geschichte als
ältester Rekrut Deutschlands. Im Nordbad nahm ihn seinerzeit der Bademeister
unter Beschuss, weil dieser kein Verständnis für nächtliche FKK-Partys hatte.
Peter Pries hatte schon viele Lacher provoziert, als der Star des Abends nach
vorne kam. Plädoyer für die Mundart "Ich weiß gar nicht so recht, was ich als
Preisträger alles machen soll", sagte Helmut Leiendecker. Und wusste es
natürlich doch. Auch er ließ die Leute lachen mit drei Kurzgedichten,
Anekdoten, lockeren Sprüchen. Aber er wurde auch ernst und hielt ein
leidenschaftliches Plädoyer für die Mundart. "Ich setzte mich mit ganzen
Herzen dafür ein, zu zeigen, wie viel Niveau in Mundart-Dichtung, Musik und
Schauspiel steckt", betonte er. Was ihm mit der 1986 gegründeten
Leiendecker Bloas schon zahllose Male gelungen ist, ebenso wie mit seinen
Auftritten und selbst geschriebenen Mundart-Stücken im Kleinen Volkstheater
Trier. Die Bloas – auch in ihr steckt sein Herz.
"Natürlich gibt es auch ernste Stücke, aber ich zögere manchmal, sie
auch zu spielen", räumte Helmut Leiendecker ein. "Denn wir spielen
in erster Linie, damit die Leute lachen, tanzen und feiern."
12.11.2006 Mehr als Süppchen TRIER. (LH) Nur ein leckeres
Süppchen zu kochen, wäre den Koch-Duellanten beim "Zweiten
Prinzen-Kochduell" zu flach gewesen. Daher wagen sie sich an die
"große Küche" ran. Helmut Leiendecker von der gleichnamigen Bloas
siegte mit dem Nationalgericht der Trierer "Krompereschniiiiitscher"
und mehr. Das Karnevals-Prinzen-Kochduell avanciert inzwischen zum
Traditionstermin.
"Die Pann’ wird net
gliiiidisch", richtet Helmut Leiendecker einen eindringlichen Seufzer
nach oben. Bei Helmut Leiendecker wird es auch höchste Zeit, dass die
"gerappte" Schniiiiitscher"-Masse in die Pfanne kommt. Neben
der Schniiitcher-Vorspeise gibt es bei Leiendeckers dann noch ein
Schweinefilet in einer Rahm-Pilze-Soße von der feinsten Sorte. Nebenan
versucht Ex-Karnevalsprinz Erwin Engel Herr über Pfanne und Topf zu werden.
Auffällig: An seinem Herd drängen sich ausschließlich Damen, angelockt von
einer verführerischen Würz-Mischung, die der Prinz 2005 in seiner
"Gemüse-/Sahne-Kräuter-Soße" mit Thymian, Basilikum, Rosmarin,
Salbei und mehr beigibt. Später stopft er die hungrigen Mäuler mit einem
Tellernest aus Tagliatelle und kross gebratenem Rotbarschfilet. Kein Wunder,
wenn da die Damen regelrecht hinschmelzen. Eine Herd-Station daneben gelingt
dem (noch) amtierenden Prinzenpaar Gaby I. und Nicki I. so etwas wie fast ein
"Welt-Sensation": Sie kreieren ein "panierten Schnitzel ohne
Paniermehl". Das "Hoaken-Schnitzel" kommt aus der Oberschale
vom Schwein, verrät die Prinzessin: "Einfach lecker, Teller voll, gut
gees, vor allem saaaat, Amen." Das Ergebnis: Zwei zweite Plätze und ein
Sieger, nämlich Helmut Leiendecker (22,5 Punkte), die beiden Mitbewerber
22,4). Eure LEIENDECKER-BLOAS |
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